Auf unserer FAQ-Seite stellen wir Ihnen Antworten von Containerwerk auf häufig gestellte Fragen (Frequently Asked Questions) zur Verfügung. Diese Sammlung wird regelmäßig aktualisiert. Sollten Sie selbst eine Frage haben, die auf dieser Seite nicht beantwortet wird, kontaktieren Sie uns bitte (Verlinkung Kontakt). Wir werden uns zügig bei Ihnen melden.

  • 1. Warum verwendet Containerwerk gebrauchte Seefrachtcontainer?

    Seefrachtcontainer werden für den dauerhaften Gebrauch als genormte Einheit für den Transport über Land und Wasser besonders robust gebaut. Da ständig neue, äußerst langlebige Container produziert werden, gibt es einen großen Markt für gebrauchte Überseecontainer. Durch deren Verwendung leistet Containerwerk einen nachhaltigen Beitrag für eine verbesserte Öko-Bilanz. Statt in der Schrottpresse zu landen, findet der Container seinen Weg zu einer neuen, langfristigen Bestimmung.

  • 2. Besteht das Risiko von schädlichen Rückständen / Pestiziden an unseren Containern im Innen- oder Außenbereich?

    Vor dem Ausbau werden unsere Container industriell gereinigt. Der Innenraum ist zur Außenhaut hin thermisch zu 100 % abgedichtet. Mit unseren Containerlieferanten definieren wir Auswahlkriterien und bekommen nur gebrauchte Container, die unseren Qualitätsanspruch in Bezug auf statische und bauliche Faktoren, aber auch Schadstofffreiheit erfüllen, zum Beispiel in Bezug auf Rückstände von Pestiziden.

  • 3. Wie groß ist ein Container?

    Alle Containergrößen sind international einheitlich genormt. Wir verwenden hauptsächlich sogenannte „High Cubes“:

    40-Fuß-Container ohne Laubengang 12,20 (Länge) x 2,44 (Breite) x 2,90 m (Höhe) = ca. 26 m² Innenraum, Leergewicht = 3.900 kg

    40-Fuß-Container mit Laubengang 12,20 (Länge) x 2,44 (Breite) x 2,90 m (Höhe) = ca. 22 m² Innenraum, Leergewicht = 3.900 kg

    Doppelcontainer (zwei Container werden zu einem Raum gekoppelt): 12,20 (Länge) x 4,88 (Breite) x 2,90 m (Höhe) = 54 m², Leergewicht: 7.300 kg

  • 4. Wie lange ist ein als Wohnraum ausgebauter Container haltbar?

    Durch den Einsatz von Korten-Stahl sind Seefrachtcontainer absolut witterungsbeständig und sogar salzwasserresistent. Die Haltbarkeit ist damit unbegrenzt. Jeder Container ist in sich statisch bewehrt und stellt damit eine extrem stabile Basis-Konstruktion dar, auf die Containerwerk nach Ihren Vorgaben aufbauen kann.

  • 5. Welche Energiebilanz kann mit unseren ausgebauten Containern erreicht werden?

    Containerwerk arbeitet seit Jahren mit dem Forschungsinstitut IAO des Fraunhofer-Instituts zusammen. Dabei haben wir zum Beispiel hochwertigste Vakuumdämmungen entwickelt und in einem „Hotelzimmer der Zukunft“ verbaut. Durch den Einsatz dieser Dämmstoffe sowie von Photovoltaik- und Solaranlagen, Klimaanlagen und Belüftungskonzepten können wir die Energiebilanz eines Passivhauses erreichen.

  • 6. Was kostet eine Baugenehmigung, was gilt es in Bezug auf Baurecht oder Bebauungspläne zu beachten und wie bekomme ich eine Baugenehmigung für einen oder mehrere Container?

    Die Genehmigungsverfahren sind identisch mit denen für den konventionellen Wohnungsbau. Alle Verfahren müssen durchlaufen werden. Wir streben eine Typenzulassung an, um die Genehmigungsverfahren zu beschleunigen.

  • 7. Für welche Einsatzgebiete können die Containerbauten verwendet werden?

    Beispiele sind Hotels und Hostels, Studentenwohnheime, Boardinghäuser, Rehakliniken, Seniorenresidenzen, Büroeinheiten, Co-Working, Co-Living-Spaces, Mobilheime auf Campingplätzen und Ferienhausanlagen, nachträgliche Anbauten im Bereich öffentlicher Gebäude (zum Beispiel Kindertagesstätten), Unterkünfte für Entwicklungshelfer und deren Organisationen in infrastrukturell wenig entwickelten Gebieten, als autarke Einheiten für Selbstversorger, zum Ausbau leerstehender Fabrikgebäude oder Hallen (auch indoor), Nachverdichtung in Ballungszentren auf Bestandsimmobilien oder Parkdecks.

  • 8. Wieviele Container können übereinander gestapelt werden und was ist beim Containerbau mit mobiler bzw. modularer Bauweise gemeint?
    Auf einem Frachter können bei Seegang, Wind und Wetter bis zu neun Container gestapelt werden, lediglich verbunden mit Twistlocks und Bridge-Fittings – dieses Verfahren wird weltweit täglich seit 30 Jahren erprobt. Beim Wohnungsbau muss allerdings der Brandschutz berücksichtigt werden.
    Einzelne Container können problemlos an allen Seiten miteinander verbunden werden, um größere Grundflächen zu erzeugen. Somit kann auch nachträglich modular erweitert oder aufgeteilt werden. Wir schaffen mobile Bauten, die jederzeit über einheitliche Transportmittel ihren Standort wechseln können; im Prinzip wie Spielzeugbausteine für Erwachsene.
  • 9. Welche Materialien werden für die Dämmung und den Innenausbau verwendet und sind diese schädlich?
    Containerwerk verwendet PUR/PIR-Schaum. Es handelt sich um das gleiche Material wie auch in PUR-Matratzen und Sneakers. Es ist gesundheitlich absolut unbedenklich.
    Alle Materialien sind identisch mit denen, die bei konventioneller Bauart verwendet werden und wie diese unschädlich.
  • 10. Warum ist Containerwerk Mitglied bei der DGNB und sollen Containergebäude auch zertifiziert werden?

    Containerwerk ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.). Dies entspricht unserer Philosophie, die darin besteht, zukunftsweisend und nachhaltig Wohnraum zu bauen. Wir streben zertifizierte Gebäude an und arbeiten an einer Mehrfachzertifizierung unseres Baumoduls.

  • 11. Ist das äußere und innere Erscheinungsbild vorgegeben oder individuell veränderbar, welchen Einfluss kann ich auf den Innenausbau nehmen und welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es für das Bad?
    Alle bekannten Oberflächen, Fassaden, Ausbaumaterialien und Verbunddämmsysteme sind bei unserer Container-Architektur anwendbar. Vom einfachen Trockenbau bis hin zu edelsten Materialien kann Containerwerk innen und außen das Erscheinungsbild Ihres Containers individuell gestalten. Auch Dach- und Fassadenbegrünungen sowie Photovoltaik einschließlich Entwässerungssystem sind möglich.
    Bei der Innenwand kann zwischen Mineralfaserplatte oder 3-Schicht-Holzplatte gewählt werden. Die Mineralfaserplatte kann gestrichen oder tapeziert werden, die Holzplatte farbig lasiert werden.
    Wir arbeiten mit renommierten Fertigbadherstellern zusammen. Der Grundriss der Bäder ist vorgegeben, während Oberflächen, Materialien, Farben, Armaturen und Sanitärartikel frei wählbar sind.
  • 12. Was kostet ein ausgebauter Container?
    Geht man von den derzeitigen, durchschnittlichen Quadratmeterpreisen bei konventioneller Bauweise in Deutschland aus (je nach Bundesland und Region 1.200,- bis 5.500,- €/m²), liegen wir mit einem hochwertigen Ausbau unserer Überseecontainer meist ca. 25 % unter diesen Werten. Exakte Zahlen lassen sich jedoch nur anhand konkreter Baubeschreibungen und Anfragen ermitteln. Wir freuen uns darauf, Ihre Visionen und Projekte kennenzulernen und zu realisieren!
    Die Kosten pro m², fertiges Rohbaumodul betragen <1.000 €; die Kosten für ein schlüsselfertig ausgebautes Modul mit Wohnausstattung ab 40.000 € netto (je nach Ausführung) bei einem Auftragsvolumen ab 20 Containern.

  • 13. Wie viel Zeit wird für die Produktion eines Containermoduls inklusive Aus- und Aufbau benötigt?
    Der komplette Ausbau findet in unseren Produktionsstätten statt. Wir bauen innerhalb weniger Tage bezugsfertig auf.
    Bauzeiten lassen sich meist auf ein Drittel der sonst üblichen Bauzeitenplanung reduzieren.
  • 14. Was passiert mit den Containern, wenn sie nicht mehr als Wohnraum verwendet werden sollen?

    Alle Containermodule können am Ende ihres Nutzungszyklus von Containerwerk vollständig recyclet werden. Dabei werden die Materialien im Sinne der Kreislaufwirtschaft sortenrein voneinander getrennt, fachgerecht entsorgt oder in den technischen Kreislauf zurückgeführt.

  • 15. Wie werden mehrere Container aneinander angeschlossen und verbunden?

    Die Container werden mit Twistlocks und Bridge-Fittings verbunden und mit horizontalen und vertikalen Stapelsicherungen gesichert. Versorgungsleitungen aller Art werden wie im konventionellen Wohnungsbau über Steigstränge und Steigschächte miteinander verbunden (siehe auch oben Frage 1/Modulare Bauweise).

  • 16. Kann ein Container alleine und autark an Wasser, Abwasser und Strom angeschlossen werden?

    Ja. Wir bieten sogenannte Robinson-Lösungen mit Photovoltaikzellen auf dem Dach, Luft-Wasser-Wärmepumpe, Abwasserfilterung oder Regenwasserfilterung und Trinkwasserfilterung an.

  • 17. Wie schwer sind die fertig ausgebauten Containermodule und welche Bedingungen ergeben sich daraus für das Fundament?
    Im Vergleich zum konventionellen Wohnungsbau beträgt das Gewicht nur ein Viertel (25 %).
    Ein tragfähiger Boden ist Voraussetzung, dann genügen Punktfundamente unter den Container-Eckpunkten. Ein ausgebauter Container, möbliert, mit Bad, Wänden, Böden und Küche wiegt /- 15 t, das entspricht ca. 580 kg/m².
  • 18. Wie werden die Sanitäranlagen angeschlossen und wie verlaufen die Leitungen im Boden?
    Der Anschluss erfolgt über horizontale und vertikale Stapelsicherungen (siehe oben Frage 8/Technik). Versorgungsleitungen aller Art werden wie im konventionellen Wohnungsbau über Steigstränge und Steigschächte miteinander verbunden.
    Die Leitungen verlaufen in der Dämmebene im Boden parallel zur Fußbodenheizung und haben keine Auswirkungen auf die Dämmung. Durch den monolithischen Aufbau gibt es keine Leitungen in den Wänden und der Decke, daher entstehen auch keine Kälte- und Wärmebrücken.